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Aus
der Geschichte
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von Robert Matthies
Theisa wird rings
umgeben von grünen Kiefernwaldungen, die zum Teil
unmittelbar an die Gärten stoßen. Ehedem sind die Holzungen
abwechslungsreicher Mischwald gewesen, worin neben Kiefern
und Fichten besonders Eichen und Birken gediehen. Die
heutige zur Gemeinde gehörende Försterei Brösa hat ja ihren
Namen von brasa (wendisch)=Birke. Schönen Baumbestand an
Linden und Kastanien hat ja Dorflage aufzuweisen.
Erwähnenswert ist die prachtvoll gewachsenen alte Linde im
Rittergut. Außerdem müssen in hiesiger Gegend häufiger Eiben
vorgekommen sein, denn mangels besserer Erklärungsversuche
müssen wir an der Ableitung des Ortsnamens von den
wendischen Namen Tisow=Eibe festhalten. Eine Eibenwaldung
wird 1307 auch bei Lichtena erwähnt. Heute ist leider in der
gesamten Theisaer Flur nicht ein solcher Nadelbaum mehr
anzutreffen. So reizlos liegt der Ort aber nicht, wie man es
aus dem Spottvers folgern müsste: "Es gibt ein schöner Ort
als Brieschke, Beische und Zobersdorf, die Roberwlke (Kraupa),
Theise."
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